Verlorene Schriften Gaeus
Noch ehe die Welt Gaeus Gestalt annahm, existierte nur das grenzenlose All, das die Alten Phoras nannten. Inmitten dieser Ewigkeit erhoben sich die strahlenden Terrassen von Ar’ra, ein Ort jenseits von Zeit und Verfall. Dort weilten die Sechs, die sich selbst die Farum nannten, Hüter der Urkräfte.
Jeder von ihnen trug ein Element in sich:
Zuwas formte Stein und Gebirge,
Rû entfachte das Feuer,
Ava lenkte Himmel und Sterne,
Menas ließ das Leben erblühen,
Juvlus führte die Winde,
und Maneda herrschte über die Tiefen der Meere.
Lange Zeitalter kannten sie weder Streit noch Mangel.
Doch selbst in der Ewigkeit regt sich das Herz. Rû begehrte Menas, deren Anmut selbst unter den Farum unerreicht war. Doch ihre Liebe galt Ava, dem Herrn der Sterne. Zwischen ihnen entbrannte eine Leidenschaft, aus der ein neues Volk hervorging: die Naluin.
Hundert Kinder gebar Menas, und jedes von ihnen trug die Gestalt und Unsterblichkeit der Farum in sich. Für sie erschuf sie den gewaltigen Baum Upetion, dessen Äste sich wie eine eigene Welt erhoben. Eine erste Heimat, geboren aus dem Leben selbst.
Doch die Naluin vermehrten sich rasch, und selbst Upetion vermochte sie nicht länger zu fassen.
So richteten die Farum ihren Blick in die Weiten von Phoras und schufen durch die Vereinigung der Sterne eine neue Welt: Gaeus.
Die ersten Naluin, angeführt von Faelandel und Asrond, traten durch den heiligen See Manedas und fanden sich auf Gaeus wieder, am Ufer des Halvien-Sees, auf dem Kontinent Adaya. Dort begann ihr Dasein unter fremdem Himmel von Neuem.
Um diese Welt in ihrer ganzen Vielfalt erblühen zu lassen, teilten die Farum das Volk der Naluin.
Ein Teil wurde zu den Elben: hochgewachsen, langlebig und von scharfem Geist. Ihnen wurde nahezu ewiges Leben geschenkt, doch sie blieben verwundbar durch Klinge und Krieg. Kunst, Heilung und Kampf waren ihnen gleichermaßen gegeben.
Der andere Teil wurde zu den Menschen. Ihre Lebenszeit war begrenzt, ihr Körper schwächer, ihr Wissen geringer. Doch einigen von ihnen wurde eine seltene Gabe zuteil: die Macht, die Elemente selbst zu lenken.
So gingen aus einem Volk zwei hervor.
Und obwohl sich ihre Wege trennten, sie gegeneinander kämpften und sich in Wesen und Kultur wandelten, blieb ihre Herkunft dieselbe.
Sie alle waren Naluin: die Ersten.
Farum - die sechs Urmächte der Schöpfung
Naluin - das erste Volk
Gaeus - die erschaffene Welt
In diesem Abschnitt finden sich die ältesten Überlieferungen aus den frühesten Stunden Gaeus.
Sie berichten von der Schöpfung der Welt, den Farum und dem Ursprung der Naluin.
Ob Wahrheit oder Legende, ihre Worte haben die Geschichte bis heute geprägt.
Die Schöpfung der Welt Gaeus
Weitere verlorene Schriften werden bald ans Licht gebracht…
Der große Baum Upetion
Die dargestellten Illustrationen wurden mit Unterstützung moderner Werkzeuge erstellt.
Alle Inhalte und Illustrationen sind urheberrechtlich geschützt.
Noch ehe die Welt Gaeus Gestalt annahm, existierte nur das grenzenlose All, das die Alten Phoras nannten. Inmitten dieser Ewigkeit erhoben sich die strahlenden Terrassen von Ar’ra, ein Ort jenseits von Zeit und Verfall. Dort weilten die Sechs, die sich selbst die Farum nannten, Hüter der Urkräfte.
Jeder von ihnen trug ein Element in sich:
Zuwas formte Stein und Gebirge,
Rû entfachte das Feuer,
Ava lenkte Himmel und Sterne,
Menas ließ das Leben erblühen,
Juvlus führte die Winde,
und Maneda herrschte über die Tiefen der Meere.
Lange Zeitalter kannten sie weder Streit noch Mangel.
Doch selbst in der Ewigkeit regt sich das Herz. Rû begehrte Menas, deren Anmut selbst unter den Farum unerreicht war. Doch ihre Liebe galt Ava, dem Herrn der Sterne. Zwischen ihnen entbrannte eine Leidenschaft, aus der ein neues Volk hervorging: die Naluin.
Hundert Kinder gebar Menas, und jedes von ihnen trug die Gestalt und Unsterblichkeit der Farum in sich. Für sie erschuf sie den gewaltigen Baum Upetion, dessen Äste sich wie eine eigene Welt erhoben. Eine erste Heimat, geboren aus dem Leben selbst.
Doch die Naluin vermehrten sich rasch, und selbst Upetion vermochte sie nicht länger zu fassen.
So richteten die Farum ihren Blick in die Weiten von Phoras und schufen durch die Vereinigung der Sterne eine neue Welt: Gaeus.
Die ersten Naluin, angeführt von Faelandel und Asrond, traten durch den heiligen See Manedas und fanden sich auf Gaeus wieder, am Ufer des Halvien-Sees, auf dem Kontinent Adaya. Dort begann ihr Dasein unter fremdem Himmel von Neuem.
Um diese Welt in ihrer ganzen Vielfalt erblühen zu lassen, teilten die Farum das Volk der Naluin.
Ein Teil wurde zu den Elben: hochgewachsen, langlebig und von scharfem Geist. Ihnen wurde nahezu ewiges Leben geschenkt, doch sie blieben verwundbar durch Klinge und Krieg. Kunst, Heilung und Kampf waren ihnen gleichermaßen gegeben.
Der andere Teil wurde zu den Menschen. Ihre Lebenszeit war begrenzt, ihr Körper schwächer, ihr Wissen geringer. Doch einigen von ihnen wurde eine seltene Gabe zuteil: die Macht, die Elemente selbst zu lenken.
So gingen aus einem Volk zwei hervor.
Und obwohl sich ihre Wege trennten, sie gegeneinander kämpften und sich in Wesen und Kultur wandelten, blieb ihre Herkunft dieselbe.
Sie alle waren Naluin: die Ersten.
Farum - die sechs Urmächte der Schöpfung
Naluin - das erste Volk
Gaeus - die erschaffene Welt